Step 2

Glückwunsch ! du bist immer noch im Studio angemeldet, gehst regelmäßig hin und bist weiterhin voll motiviert! 🙂

Du trainierst jetzt seit paar Monaten und hast inzwischen einige Trainingspläne mit unterschiedlichen Geräten hinter dich gebracht…

Dann beginnt für dich jetzt Step 2 (dein gesetztes Ziel erreichen).

Fange an bei deinem Training (Trainingsplan!) einige Geräte/Maschinen durch Freihanteln auszutauschen.

Besonders wichtig wird jetzt die Technik und die Ausführung der Übung. Du solltest spätestens jetzt lernen den zu trainierenden Muskel anzusteuern. Aus diesem Grund ist es nach wie vor sinnvoll mit höherer Wiederholungszahl (15 Wdh) zu trainieren….du kannst natürlich auch mit 8-10 Wdh trainieren…egal wie viele Wiederholungen du machst, achte dabei besonders auf eine SAUBERE Ausführung und lass dein Ego Zuhause….die hohen Gewichte laufen nicht weg….zumindest konnte ich dieses Phänomen in meiner 30 jährigen Trainingszeit noch nicht beobachten 😉

Sehe jeden Satz als den letzten und gib alles! Eine Aussage wie – ich habe aber noch drei Sätze vor mir – werden nicht akzeptiert, genauso wie das ständige Quatschen zwischen den Sätzen! 😉 Der Muskel benötigt einen Trainingsreiz um zu wachsen UND natürlich das richtige ESSEN! Pizza und co ist hier nicht die richtige Antwort….

…und denk bitte immer noch an das Dehnen…..

Hier noch ein paar Erläuterungen zu Begriffen aus der Trainingslehre und weitere interessante Informationen:

  • Grundübungen – Beteiligung von mehreren Muskeln und Gelenken (z.B. Kniebeuge oder Klimmzug), diese Übungen werden bevorzugt zu Anfang durchgeführt, sie eignen sich optimal für einen Trainingsplan mit 3 Trainingseinheiten pro Woche
  • Isolationsübungen – über ein Gelenk und einen Muskel (z .B. Konzentrationscurls), diese Art von Übungen eignen sich sehr gut um Defizite auszugleichen
  • Dehnen – du solltest die Dehnung mind. 30 Sek. halten, Grund: das Gehirn glaubt dass der Muskel reist und sendet ein Signal sich zu verkrampfen um dagegen zu halten, erst nach ca. 20 Sek. merkt das Gehirn das keine Gefahr besteht und setzt das Signal an den Muskel sich zu entspannen, erst dann beginnt die Dehnung
  • „dynamisches“ Dehnen (passender wäre: bewegen) – ich persönlich dehne mich auf diese weise, es sind natürliche Bewegungen (z.B. Ausfallschritte mit Oberkörperdrehung, Brücke oder in die tiefe Hocke gehen) man muss wissen, dass die Muskulatur durchs Training (und im Alter) nicht „verkürzt“ wie man es früher gedacht hat, sie wird weniger „elastisch/beweglich“ Grund: der Muskel wird nicht über seine volle mögliche Bewegung belastet und bewegt (und somit auch nicht die Bänder und Sehnen)
    der menschliche Körper ist ein Wunder der Natur, er kann so viele verschiedene Bewegungen ausführen, nutzen wir diese allerdings nicht, „verlieren“ wir mit der Zeit und dem Alter die Beweglichkeit, das Gleichgewicht, die Muskulatur…die gute Nachricht ist, wir können die Dinge wieder erlernen und aufbauen…wie? mit Bewegung ! Flexion z.B. Lateralflexion (seitliche Beugung), Rotation, Abduktion, Adduktion usw… denn wer rastet der rostet !…
  • Faszien und Faszienrolle – Faszien sind überall im Körper und umgeben einzelne Muskeln und Organe, ich persönlich nutze ab und zu für die Beine und Waden eine Faszienrolle (große Rolle, glatte Oberfläche,hart), hauptsächlich nach langen Läufen (Achtung! um die Venen zu schützen, in Richtung Herz rollen) die Rollen gibt es in verschiedenen Größen, Formen (je nach Körperbereich), Oberflächenstrukturen und Härtegraden